Konferenzraum 4.OG

IT AFTER WORK

Mit dem elektronischen Blaulicht durch die digitale Stadt

04.12.2019

Ballungszentren und Innenstädte leiden zunehmend unter der Last der Verkehrsströme. Häufig versucht man, diesem Problem plakativ, jedoch wenig wirksam, durch Fahrverbote, Streckensperrungen, unattraktive Ampelschaltungen und ähnlichen, nicht-intelligenten Maßnahmen entgegenzuwirken. Es gibt jedoch auch positive Beispiele aus fortschrittlichen Städten, die moderner, digital unterstützter Verkehrsführung offen gegenüberstehen. Wie aktuelle Projekte zeigen, lassen sich Verkehrsströme sicherer und vor allem umweltfreundlicher steuern: Ein ruhig fließender Verkehr erhöht die Sicherheit für alle und entlastet gleichzeitig die Umwelt. Staus jedoch gefährden die Sicherheit einer Stadt auch auf andere Weise: Sie verlängern die Anfahrzeiten für Einsatz- und Rettungskräfte.

In vielen Städten können deshalb schon heute die notwendigen Schutzzeiten staubedingt nicht eingehalten werden. Im Forschungsvorhaben SIRENE untersuchen wir im Konsortium derzeit in der Praxis, wie man durch C2X Einsatzfahrzeuge an Ampeln sicher und zuverlässig priorisiert und dabei die Behinderung des restlichen Verkehrs minimiert. Ziel ist, durch intelligente Steuerung einen zeitlichen Gewinn über alle Kreuzungen der Anfahrtstrecken und durch geringere Streuung der Durchfahrtszeiten besser vorhersehbare Ankunftszeiten zu erhalten.

Beginn: 18:00 Uhr, Konferenzraum 4.OG

Referent: Prof. Erich H. Franke, geschäftsführender Gesellschafter AFUSOFT Kommunikationstechnik GmbH

Anmeldung: Alisha Fimmler, Alisha.Fimmler@ws-pforzheim.de

 

 

 

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